Read Gedanken eines Selbstmörders: Die Geschichte einer Depression by Erika Lersch Online

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Wenn das Leben zur Qual wird Sie haben vielleicht schon einmal ein Familienmitglied, einen Freund oder Bekannten durch Suizid verloren und konnten nicht verstehen, wie ein Mensch so etwas tun kann Um dies zu verstehen, hilft ihnen vielleicht Erikas Bericht aus der Sicht einer depressiv Erkrankten mit Suizidgedanken.Was treibt einen Menschen dazu, an Suizid zu denken Welche Lebensumst nde kommen zusammen und treiben einen Menschen dazu, diesen Schritt zu gehen Erika beschreibt den Beginn ihrer Depression, den Versuch der Heilung durch einen mehrw chigen Klinikaufenthalt, ihre pers nliche Ursachenforschung sowie ihre Suche nach Bew ltigungsstrategien Breiten Raum nehmen auch die Schilderungen der Reaktionen ihrer Mitmenschen, Freunde und Kollegen ein.Welche Ursachen genau bei Erika zur Depression gef hrt haben, wurde nie komplett gekl rt Nur Vermutungen wurden aufgestellt bzw ein Zusammenspiel von mehreren depressionsf rdernden Faktoren angenommen Diese werden im Einzelnen erl utert....

Title : Gedanken eines Selbstmörders: Die Geschichte einer Depression
Author :
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ISBN : 3845919000
ISBN13 : 978-3845919003
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : AAVAA Verlag 1 Mai 2016
Number of Pages : 159 Seiten
File Size : 588 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Gedanken eines Selbstmörders: Die Geschichte einer Depression Reviews

  • Lisa M
    2019-04-20 16:56

    Ich leide selbst unter Depressionen und hab noch nie jemanden getroffen, der meine Gedanken dazu und zu Selbstmord so treffend beschreibt wie Erika Lersch. Für jeden, der sich fragt, wie sich Depressive fühlen, und für Depressive, die sich verstanden fühlen wollen.

  • Jürgen
    2019-05-20 22:30

    Das Buch ist zwar aus Sicht einer Frau, aber gut Geschrieben und ist von der Handlung übertragbar auch für Männer....TOP

  • Sandro Schultheis
    2019-04-25 14:47

    das Buch hat mir nicht so gut gefallen. Hauptinhalt Depression, entsprach nicht meinen Erwartungen,dachte es würde tiefer gehen.Für Anfänger bzw Neulinge in diesem Bereich ganz gut

  • schumacher sylvie
    2019-05-02 15:53

    Endlich mal jemand,der sich traut,das Tabu zu brechen.Der erklärt,dass man als Selbstmörder kein "Feigling"ist,sondern diesen Akt aus purer Verzweiflung vollzieht.Und dazu gehört eine Menge Mut.Sowieso,jemand der noch nie in einer solch aussichtlosen Lage war,wegen Krankheit oder was auch immer,der soll sich bloss geschlossen halten.Sonst hau ich ihm eine rein.Es ist doch meist nur der pure Egoismus der Umgebung,der verlangt,dass man weitermacht und -leidet."Denk doch an die Kinder...deine Mutter...deine Freunde...blabla".Hauptsache,man lebt.Auch wenn man das nicht mehr mitkriegt,weil man keine Emotionen für Nichts mehr hat,weil der Überlebensinstinkt einfach weg ist.Also Leute,bevor ihr mal wieder blöde Sprüche klopft,was den Suizid betrifft-denkt daran,dass in diese Lage JEDER geraten kann.

  • Tavor Maier
    2019-05-02 15:35

    Der Titel dieses kleinen Buches ist in doppelter Hinsicht irreführend. Der Selbstmörder ist kein Mann, sondern eine Frau, nämlich die Autorin Erika Lersch, und diese Frau ist keine Selbstmörderin, sondern eine Person, die mit Selbstmordgedanken spielt - vielleicht könnte man auch sagen: die sich darin gefällt, mit Selbstmordgedanken zu spielen.Erikas Bericht zerfällt in zwei Teile. Im dem einen beschreibt sie ihr Leben, in dem anderen ihre Weltsicht. Erikas Leben ist ein freudloses Leben, ein Leben mit vielen Enttäuschungen. Ihr Vater ist ein Schichtarbeiter, sie beschreibt ihn als einen Menschen ohne Verstand und Herz. Er geht mit seiner Tochter lieblos um. Erikas Mutter war depressiv; auch sie hatte ein freudloses Leben, bis sie an Krebs starb, wie schon die Grossmutter, die auch depressiv war und auch an Krebs starb. Erika macht einen mittelmässigen Realschulabschluss und eine Lehre zur Industriekauffrau. Ihre Arbeit in einer großen und schlecht geführten Firma langweilt sie. Sie würde gerne etwas ändern, aber wer hört schon auf eine kleine Angestellte? Und am eigenen Leben etwas zu ändern, den Arbeitgeber zu wechseln, dazu fehlt ihr der Mut. Außerdem würde sie dann auf ihren Abfindungsanspruch verzichten. Erikas Beschreibung ihrer Arbeitswelt fand ich am gelungensten. Ich habe verstanden, wie es in einer Firma wie der ihren - ich musste unwillkürlich an die Telekom denken - zu psychischen Erkrankungen kommt: die eine Hälfte arbeitet sich zu Tode (Burnout), die andere langweilt sich zu Tode (Boreout). Als sie es nicht mehr aushält, geht Erika freiwillig für ein paar Wochen in eine psychatrische Klinik, wo ihr nicht wirklich geholfen wird. Auch die Beschreibung der Klinik fand ich glaubhaft und gelungen. Hier bricht der Lebensbericht ab. Vermutlich hat Erika das Buch nach oder während des Klinikaufenthalts begonnen.Gerne hätte ich erfahren, wie das Schreiben sich auf die Depression ausgewirkt hat, welche Erfahrungen Erika durch das Schreiben ihrer Lebensgeschichte gemacht hat. Das wäre eine gute Abrundung geworden, aber leider verpasst Erika diese Chance. Stattdessen legt sie in der zweiten Hälfte des Buches ihre Weltsicht dar. Sie versucht den Leser davon zu überzeugen, dass die Welt schlecht ist und dass man sich eigentlich umbringen sollte. Hier bin ich, nachdem ich die erste Hälfte noch sehr spannend fand, zunehmend ärgerlich geworden. Ich stelle mir jetzt die Frage, ob Erika wirklich depressiv ist oder nur eine notorische Nörglerin. Sie hat mit ihrer fundamentalen Gesellschaftskritik vollkommen Recht. Die meisten Menschen können das, was sie als Kritik an der Verlogenheit der modernen Arbeitswelt, an der modernen Medizin, an den Überresten der Religion und an der Familie vorbringt, ohne weiteres unterschreiben, gerade weil es so trivial und alltäglich ist. Es sind Gemeinplätze. Im Unterschied zu Erika drohen die meisten Menschen aber nicht mit Selbstmord, wenn ihnen irgendwie die ganze Richtung nicht passt.Jeder Jäck ist anders, sagen die Kölner, und das gilt natürlich auch für Depressive. Ich will mir daher kein Urteil darüber anmassen, ob Erika wirklich depressiv ist. Vielleicht hat sie die Unfähigkeit, ihr Leben in die Hand zu nehmen und was halbwegs Erträgliches daraus zu machen, wirklich in die Depression getrieben. Aber wenn dem so ist, dann ist Erika auf jeden Fall ein eher untypischer Fall. Die meisten Depressiven klagen sich selbst an, sie sind vom Unwert ihrer eigenen Person zutiefst überzeugt, sie haben Schuld- und Schamgefühle. Nicht so Erika: Sie denkt gar nicht daran, sich auf die Anklagebank zu setzen, sie gibt viel lieber den Staatsanwalt. Schuld sucht sie nie bei sich, aber konsequent bei allen anderen: den Eltern, den Lehrern, den Chefs, den Kollegen, den Psychologen, den Pflegern, der Kirche. Erika ist ein zutiefst unzufriedener Mensch. Ihre Gedankenwelt ist tatsächlich so strukturiert, dass sie nicht glücklich sein kann. Sie ist gefangen in einem Karussell negativer Gedanken, das sich unaufhörlich dreht und wie eine Büchse der Pandora immer wieder aufs Neue nur negative Gedanken hervorbringt. Ein zutiefst deprimierendes Buch.Die Welt ist schlimm, aber der Gipfel der Frechheit kommt erst: Will man diese Welt verlassen, durch Selbstmord, dann wird einem selbst das noch vermiest. Niemand hilft beim Suizid, alle stehen nur dumm rum und geben unpassende Kommentare ab.Ich gebe dem Buch zwei Sterne. Die Haltung der Autorin, ihre Besserwisserei und Selbstgerechtigkeit sind mir einerseits unsympathisch, es fällt mir schwer, Mitleid zu empfinden. Andererseits finde ich doch, dass es lesenwert ist, es gibt Einblick in einen bestimmten Typus Mensch, für den ich keinen Fachbegriff habe, der mir aber irgendwie bekannt vorkommt. Nie was ändern, immer meckern, und mit Selbstmord drohen!Das Cover ist sehr, sehr schön. Auch deshalb zwei Punkte.

  • Karin W.
    2019-05-07 18:50

    Menschen, die einen Suizid zu verarbeiten haben sollten dieses Buch nicht kaufen.! Es wird ihnen nicht helfen, sondern sie in ihren Schuldgefühlen eher noch bestärken. Insbesondere nach dem Lesen der letzten Seite. Die Autorin übernimmt keine Verantwortung für ihre Suizidgedanken, sondern macht fortwährend ihre Umwelt verantwortlich, die zu strafen ist.Ich bin selbst Angehörige um Suizid und ich war schockiert. Insbesondere deswegen, weil das vorliegende Buch sogar für Suizidangehörige explizit empfohlen wird.

  • lebenswert
    2019-05-15 21:34

    Dies ist eines der wenigen Bücher, die von Betroffenen geschrieben wurden.Es ist kein ärztlicher Ratgeber von Psychologen oder Psychiatern mit Tippszur Heilung von Depressionen.Gerade dies hatte ich bei meiner Buchauswahl gesucht. Ein Bericht einesBetroffenen, der weiß von was er schreibt, da er es selbst erlebt hat.Viele Faktoren im Leben sind beschrieben, die langsam aber sicher zu derKrankheit geführt haben. Im Buch werden viele Fragen gestellt, die wohlaber kein Mensch beantworten kann. Es hilft aber sich in die Gedankenwelteines depressiven Menschen hineinzuversetzen und somit vielleicht einwenig nachfühlen zu können, wie jemand zu Suizidgedanken gelangen kann.